KI-Video-Kosten
Was kostet ein KI-Video – und wovon hängt der Aufwand wirklich ab?
KI-Videos lassen sich nicht sinnvoll allein nach Minuten kalkulieren. Entscheidend sind Konzept, Szenenanzahl, visuelle Konsistenz, Produktintegration, Ton, Sprecher, Varianten und der gewünschte Qualitätsgrad. Wer diese Faktoren einzeln betrachtet, kann Aufwand und Budget realistischer einschätzen.
Warum die Laufzeit allein kaum etwas über die Kosten sagt
Ein 20-Sekunden-Clip kann aufwendiger sein als ein zweiminütiges Erklärvideo. Der Grund: Bei visuell anspruchsvollen Szenen entstehen oft mehrere Generierungsrunden, Auswahlprozesse, Retuschen und Übergänge, bevor wenige Sekunden wirklich belastbar funktionieren.
Bei serieller Produktion kann sich der Aufwand dagegen verteilen. Wenn Look, Figuren, Produktdarstellung und Sound einmal festgelegt sind, lassen sich weitere Varianten meist effizienter produzieren als ein komplett neues Einzelstück.
Die wichtigsten Kostenfaktoren bei KI-Videos
Für eine belastbare Kalkulation betrachten wir nicht nur die gewünschte Länge, sondern die gesamte Produktionslogik. Besonders relevant sind:
- Konzept, Story und Skript
- Anzahl und Komplexität der Szenen
- Konsistenz von Personen, Produkten und Locations
- Nutzung vorhandener Bilder, Videos oder Markenassets
- Voice-over, Musik, Sounddesign und Untertitel
- Compositing, Retusche und klassische Postproduktion
- Anzahl der Formate, Sprachfassungen und Varianten
- Freigabe- und Korrekturschleifen
Welche Videoformate sich besonders gut mit KI produzieren lassen
KI spielt ihre Stärke dort aus, wo visuelle Varianten, ungewöhnliche Szenen oder kurze aufmerksamkeitsstarke Sequenzen gebraucht werden. Dazu gehören insbesondere Social Ads, Produktinszenierungen, Hero-Loops, Mood-Filme, Kampagnen-Cutdowns und hybride Erklärformate.
Für dokumentarische Aussagen, echte Testimonials oder Situationen, in denen eine reale Person beziehungsweise ein realer Ort belegt werden soll, ist Originalmaterial häufig die bessere Grundlage. KI kann dann ergänzen statt ersetzen.
So bekommen Sie schneller ein belastbares Angebot
Für eine erste Einschätzung reichen meist wenige konkrete Angaben. Je klarer diese sind, desto weniger muss im Angebot mit Sicherheitsaufschlägen gearbeitet werden.
- Ziel des Videos und gewünschte Wirkung
- ungefähre Laufzeit
- Einsatzkanäle und Seitenverhältnisse
- vorhandenes Material und Markenrichtlinien
- gewünschter Stil oder Referenzbeispiele
- Sprachen, Sprecher und Untertitel
- Zeitplan und gewünschter Veröffentlichungstermin
Wann ein kleiner Test sinnvoller ist als direkt die Komplettproduktion
Bei neuen Bildwelten oder technisch anspruchsvollen Produktdarstellungen ist ein kurzer Look-Test oft sinnvoll. Damit lässt sich früh klären, ob die gewünschte Ästhetik, Konsistenz und Qualität realistisch erreichbar sind.
Ein solcher Test reduziert das Risiko, erst nach vielen produzierten Szenen festzustellen, dass Stil oder technische Anforderungen angepasst werden müssen.